Gaby Zehnder

Marktratssitzung 18.07.2018 Schulentwicklung Pyrbaum

 

Beschluss „Grundschule in Seligenporten bleibt bis zum Jahr 2022“  – Chance zum Erhalt des Schulgebäudes Seligenporten

Seit über einem Jahr sind wir Markträte mit der Thematik Schulentwicklung Pyrbaum beschäftigt. Seit dem Zeitpunkt, als die Schulleitung ihre Entscheidung kurzfristig revidiert hat, die zwei zukünftigen 1. Klassen Schuljahr 2017/2018 nicht wie gewohnt auf die beiden Schulhäuser der Schule Pyrbaum zu verteilen – obwohl es eine deutliche Mehrheit an Erstklässler-Schülern aus Seligenporten, Schwarzach und Rengersricht für die Klasse in Seligenporten gegeben hätte und zur gerechten Verteilung der Schüler ein paar wenige (!) Erstklässler aus Oberhembach und Pruppach nach Seligenporten notwendig gewesen wären.
Dieses Prinzip der Verteilung gab es in der Schulgeschichte schon immer – mal waren Schwarzacher Schüler zur Auffüllung in Pyrbaum notwendig, mal eben andere Schüler aus anderen Ortsteilen. Die Schulleitung hat damit die Diskussion entfacht und klar gemacht, sie würde gerne – vor allem aufgrund organisatorischer Vereinfachungen – das Schulhaus Seligenporten nicht mehr nutzen. Die Gemeinde solle die Schule Pyrbaum so ausbauen, dass es nur noch ein Schulhaus gäbe. Außerdem würde die Schulleitung die gut funktionierende Mittags- und Nachmittagsbetreuung auf den offenen Ganztag umstellen wollen.

Mit diesen Aussagen und der Entscheidung der Schulleitung wurde eine Lawine an Aktivitäten – vor allem in Seligenporten – ausgelöst. Eine Bürgerinitiative wurde gebildet. Die Markträte der CFW Seligenporten, FW Schwarzach, die Markträte der CSU aus den Ortsteilen Seligenporten und Schwarzach und die Markträtin der Grünen wurden gemeinsam aktiv – viele Besprechungen, Aktionen folgten, politische Netzwerke wurden genutzt, Gespräche mit Schulamt, Kultusministerium, Regierungspräsidenten usw. fanden statt. Keine möglichen Wege und Aktivitäten, das Schulhaus Seligenporten zu behalten, wurden außer Acht gelassen. Viele Diskussionen gab es natürlich auch innerhalb des Marktrates – auch mit unserem 1. Bürgermeister Guido Belzl.

Viele Bürgerinnen und Bürger der Ortsteile Seligenporten, Schwarzach und Rengersricht signalisierten, dass sie unzufrieden mit der Entscheidung der Schulleitung und Angst hatten, ihre Schule in Seligenporten zu verlieren. Leserbriefe folgten, die Vertreter der Bürgerinitiative versuchten die Markträte aus den anderen Ortsteilen ihre Argumente zu präsentieren (leider folgten nur wenige der Einladungen), in der Bürgerversammlung in Seligenporten wurde heftig pro Erhalt des Schulhauses debattiert…

Die Schule Seligenporten ist ein wichtiger Bestandteil für unseren Ort. Für viele Bürgerinnen und Bürger bedeutet ein Aus eine weitere Schwächung des Dorfes. Das Schulhaus Seligenporten ist nicht sanierungsbedürftig, die Klassenräume und das ganze Gelände darum ist sehr ansprechend (davon konnten sich auch die Markträte bei einer Begutachtung überzeugen). Umso schwerer ist es für die Bürgerinnen und Bürger – und für uns ortsansässigen Markträte! – nachzuvollziehen, so einen wertvollen Bestandteil eines Ortes aufzugeben. Man merkte leider, es wurde schon wieder ein Graben zwischen Pyrbaum und Seligenporten gezogen – so die Bürger.
Um eine objektive Sicht und objektive Möglichkeiten für eine sinnvolle Schulentwicklung zu eruieren, wurde von uns der Antrag gestellt, eine Gutachterfirma zu beauftragen, um alle Möglichkeiten zu skizzieren. Bereits bei der Vorstellung der Firma in einer Marktratssitzung hatten wir jedoch Bedenken, ob es das richtige Vorgehen war. Wir hörten eher den Fachmann für Bau als für Soziales heraus.

Die Gutachterfirma wurde jedoch mehrheitlich beauftragt, objektiv alle Möglichkeiten der Schulentwicklung Pyrbaum aufzuzeigen. Eine Bedarfsabfrage wurde an alle Eltern in der Gemeinde durchgeführt, um den Bedarf an Ganztagsbetreuung zu eruieren. Diese Bedarfsabfrage sollte auch Grundlage sein, ob die jetzige Mittags- und Nachmittagsbetreuung in den offenen Ganztag umgestellt werden solle.

Es folgte eine Marktratssitzung, bei der diese Gutachterfirma Ihre Erkenntnisse als auch die Ergebnisse der Bedarfsabfrage vorstellte. Zu dieser Präsentation gab es von uns – den obigen Markträten – viele Fragen, Einwendungen und Klarstellungen, so dass es notwendig wurde, das Gutachten zu optimieren. Es wurde lediglich eine Variante der Schulentwicklung ausgearbeitet, nämlich die der Einhäusigkeit – die zweite Variante wurde sofort von allen Markträten und der Schulleitung selbst als nicht weiter zu verfolgende Variante angesehen und die Variante der Zweihäusigkeit wurde nur als Variante 0 genannt, allerdings ohne Ausarbeitung. Somit wurde von unserer Seite klargestellt, wie unzufrieden und enttäuscht wir von dieser Präsentation waren und forderten wichtige objektive Nachbesserungen.

Die Umfrage zur Ganztagsbetreuung ergab, dass 49 % (und damit die Mehrheit) das Modell der bisher durchgeführten Mittags- und Nachmittagsbetreuung wünschen. Lediglich 39 % würden gerne den offenen Ganztag und 12 % den gebundenen haben. Eine Zusammenrechnung der beiden Ganztagsformen – wie im Zeitungsbericht – kann unserer Meinung nicht erfolgen, da es wesentliche Unterschiede der Betreuung (gebunden: hier findet Unterricht statt und ist wie Schule zu sehen; offen: keine Schule, pädagogische Betreuung mit bisheriger Betreuungsform sehr vergleichbar).
Was für die Betreuungsform des offenen Ganztags sprechen kann, sind die Kostenfreiheit der Betreuung der Kinder von Montag bis Donnerstag und der Beförderungsanspruch. Aus Sicht der Gemeinde spricht die deutlich bessere Förderung durch den Freistaat. Bei den Gesprächen mit vielen Eltern, wurde klar, dass sie die bisherige Betreuung sehr schätzen (Mo-Fr, sehr flexibel und optimale Betreuung!). Wir gehen davon aus, dass dies auch die Gründe für das Mehrheitsergebnis der Umfrage für die Betreuungsform Mittags- und Nachmittagsbetreuung ist.

Nach dieser unglücklichen Vorstellung des Gutachtens in dieser Marktratssitzung folgten wieder zahlreiche wichtige Gespräche und Aktivitäten – von unserer Seite, von der Bürgerinitiative und der Dorfgemeinschaft.

Ich bin gerne der Einladung des Regierungspräsidenten in dieser Sache gefolgt. Wir (Guido Belzl, Michael Langner, Bernd Glas, Alois Karl und ich) führten ein für mich motivierendes Gespräch mit dem Regierungspräsidenten und Vertretern der Regierung und des Schulamts. Der Regierungspräsident hatte Kenntnis, dass es bei uns in der Gemeinde wegen des Themas Schulentwicklung eine große Unzufriedenheit und einen „Graben“ zwischen den Ortsteilen gibt.
Bei diesem Gespräch wurde ganz klar signalisiert, dass die Regierung keineswegs die Aufgabe des Schulgebäudes Seligenporten forciert.  Es wurde auch erörtert, dass aufgrund der Verteilung der Schülerzahlen der Erstklässler aus den verschiedenen Ortsteilen dieses Jahr keine erste Klasse in Seligenporten geben werde, allerdings aufgrund der vorgelegten Prognosen der Entwicklung der Schülerzahlen, wieder erste Klassen in Seligenporten in den zukünftigen Jahren gebildet werden kann (lt. Schulamtsleiter).

Entwicklung Geburtenzahlen nach Schuljahren (Stand 25.06.18):
Schuljahr 2018/2019: Pyrbaum 35           Seligenporten 21
Schuljahr 2019/2020: Pyrbaum 26           Seligenporten 28
Schuljahr 2020/2021: Pyrbaum 28           Seligenporten 27
Schuljahr 2021/2022: Pyrbaum 29           Seligenporten 27
(Pyrbaum=Pyrbaum, Oberhembach, Pruppach;
Seligenporten=Seligenporten, Rengersricht; Schwarzach)

Aufgrund der Wahrung des Gemeindefriedens und der Struktur sowie den Prognosen der Schülerzahlen (!) würde es keine Not geben, einen Beschluss für die Schließung der Seligenportner Schule bei Planung von Umbaumaßnahmen geben.
Die Vertreter der Regierung erklärten die einzelnen Fördermöglichkeiten. Dabei wurde herausgestellt, dass nur der offene Ganztag besser gefördert werden kann, dass ihrer Meinung nach, das Modell Mittags- und Nachmittagsbetreuung ein Auslaufmodell wäre und sie die Einführung des offenen Ganztags empfehlen. Weiterhin wurde klargestellt, dass die Kosten des Umbaus nur in einem Schulgebäude gefördert werden können.

Im Nachgang fanden Gespräche des 1. Bürgermeisters mit der Gutachterfirma und der Regierung statt, um die wichtigen Faktoren zu skizzieren – mögliche Umbauten und Förderungen bei Einhäusigkeit und Zweihäusigkeit – mit und ohne offenen Ganztag.

Die übliche Vorbesprechung der Fraktionsvorsitzenden zur Marktratssitzung (siehe Bericht) dauerte 3 Stunden. Das überarbeitete Konzept der Gutachterfirma, die Förderszenarien (Förderung nur in Pyrbaum, ggf. Malusregelung = weniger Förderung bei Beibehaltung der Schule Seligenporten), die klare Stellungnahme der Gutachterfirma zur Einhäusigkeit, die Aussagen der Regierung bezüglich Betreuungsformen, wurden präsentiert. Ganz klar forderten wir die Beibehaltung des Schulgebäudes Seligenporten. Unser Ziel war es, die Schließung der Schule zu verhindern. Unsere Argumente waren insbesondere die Stellungnahme des Regierungspräsidenten, die Schülerzahlprognose, die Wichtigkeit und Wertigkeit des Schulgebäudes für das Dorf Seligenporten und vor allem die Sicherung des Gemeindefriedens. Es gab zwei Lager – wir und jeder, der die Verteilung im Marktrat kennt, kann sich vorstellen, wie das Abstimmergebnis ausgesehen hätte.

Dann kam es auf Anregung eines Marktrats doch noch zu einem Kompromiss, den wir als einzige und wahre Chance sehen. Dieser Kompromissvorschlag wurde in der Marktratssitzung dann auch so vorgestellt. Einstimmig wurde beschlossen, dass der Schulstandort Pyrbaum ausgebaut wird. Für den Außenstandort Seligenporten werden keine baulichen Erweiterungen geplant. Die Schule Seligenporten steht bis auf Weiteres als einer der beiden Schulstandorte zur Verfügung. Nach Abschluss der Ausbau- und Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen (ca. 2022!) an der Grundschule Pyrbaum ist die weitere Vorgehensweise zu prüfen.

Die vorgesehene Malus-Regelung, die im Beschlussvorschlag war, wurde nach meinem Nachfragen und Infragestellen abgelehnt. Diese hätte bedeutet, würde die Regierung schon vorab eine Entscheidung über die Nutzung der Schule Seligenporten fordern und eine Fördersumme daher bei Beibehaltung abziehen (Malus), müsste vorher über die Verwendung beschlossen werden.

Somit wird eindeutig der Schulstandort Seligenporten bis mindestens 2022 bleiben! Gerade im Hinblick auf Geburtenzahlen, Gemeindeentwicklung allgemein, Marktratszusammensetzung, neue Förderentscheidung, Neuausrichtung von Schulkonzepten, usw. sehe ich persönliche eine sehr gute Chance, das Schulhaus Seligenporten auch darüber hinaus zu erhalten. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, den eingegangenen Kompromiss als Gewinn zu deuten. Wir haben alles getan und werden weiterhin alles tun, die Schule in Seligenporten zu erhalten.

Unser Veto zur Beschlussfassung offener Ganztag wurde mehrheitlich nicht bestätigt. Der Beschluss zum offenen Ganztag wäre nicht notwendig gewesen. Die Regierung fordert lediglich eine Absichtserklärung zur Einführung des Ganztags – und zwar spätestens bei der Beantragung der schulaufsichtlichen Genehmigung – ca. 7/2019. Auch meine Anregung, noch einmal die Ergebnisse der Bedarfsabfrage (Elternwille Mittags- und Nachmittagsbetreuung) zu bedenken, konnte nicht überzeugen. Der sofortige Beschluss zum offenen Ganztag wurde allerdings mit einer Mehrheit von 11:10 angenommen. Allerdings ist diese Entscheidung für den offenen Ganztag keine Entscheidung für die Einhäusigkeit. Es kann durchaus sein, dass auch im Schulhaus Seligenporten eine Ganztagsbetreuung, entweder der offene Ganztag oder eine kommunale Mittags- und Nachmittagsbetreuung, in einem weiteren Schritt notwendig wird  und von einem (neuen) Marktrat mitgetragen wird. Auch die Richtlinien zu Betreuungsformen und den dazu gehörigen Förderungen können in Zukunft verändert sein (möglicher Um- und Anbau im zweiten Schritt auch für Seligenporten).

Deshalb sehen wir den Beschluss zum sinnvollen Um- und Ausbau des Schulhauses Pyrbaum und die Beibehaltung des Schulhauses Seligenporten bis vorerst 2022 sehr positiv. Wir werden uns weiterhin für das Schulhaus Seligenporten einsetzen und auch alle politischen Netzwerke zur Förderungen zur Weiternutzung unserer kleinen, aber wertvollen Schule nutzen.

Der Schulleitung habe ich zum Schluss der Sitzung empfohlen, das Schulhaus Seligenporten weiterhin bestens zu nutzen und zu schätzen. Gerne können wir kleinere notwendige Sanierungen mit den Lehrern besprechen und bestimmt im Marktrat durchsetzen. Den Vorschlag von Karin Larsen-Lion jetzt schon über eine andere Nutzung des Schulgebäudes nachzudenken, wie Seniorenbetreuung, musste ich ablehnen. Für mich wird die Beibehaltung der Nutzung des Schulhauses Seligenporten im Vordergrund stehen und ich werde mich für eine sinnvolle zukunftsfähige Gemeindeentwicklung für Jung und Alt engagieren – das beinhaltet für mich die Beibehaltung der Attraktivität jedes einzelnen Dorfes der Gemeinde, auch für junge Familien.

 

Gabriele Zehnder
3. Bürgermeisterin, Markträtin
CFW Seligenporten-Rengersricht

Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger am 22.03.2018

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Themen der Info-Veranstaltung der CFW Seligenporten-Rengersricht und
FW Schwarzach:

·         Schnelles Internet – Breitbanderschließung in unserer Gemeinde
·         Aktuelles aus der Gemeinde
·         Volksbegehren der FW: „Straßenausbaubeiträge abschaffen – Bürger entlasten!“
·         Diskussionen, Wünsche und Anträge

Roland Zeltner, Geschäftsführer der Breitbandberatung Bayern GmbH, war als Gastredner eingeladen. Er informierte die Bürgerinnen und Bürger über die Breitbanderschließung, die Techniken, über Förderprogramme und Voraussetzungen sowie über den Stand der Breitbanderschließung in der Gemeinde. Bis auf einige kleine „weiße Flecken“, über deren Ausbau bereits im Gemeinderat beschlossen wurde, sind alle Gemeindeteile gut versorgt. Herr Zeltner antwortete auf alle Fragen der Bürger.  Neue Förderprogramme gibt es im Moment für öffentliche Gebäude, wie Schulen und Krankhäuser. Hier können noch Verbesserungen und Fördergelder erwirkt werden. Geförderte Breitbandausbaumaßnahmen beinhalten dennoch auch immer Kosten für die Kommunen. Die Marktgemeinde Pyrbaum war und ist hier eine Gemeinde, die den Ausbau bestmöglich verfolgt hat und weiterverfolgen wird.

Danach berichtete der 1. Bürgermeister Guido Belzl, Mitglied der CFW Seligenporten-Rengersricht, über Aktuelles aus der Gemeinde. Neben der beeindruckenden Zahlen des Haushaltsvolumens der Gemeinde, die positive Situation der Bereitstellung von Kindergartenplätzen für 2018 im Kindergarten Rasselbande  Seligenporten, die Schaffung von neuer Baugebiete in Schwarzach und Rengersricht, die Dachrenovierung des „Schlerethhauses“ wurde auch der aktuelle Sachstand zum Thema  Schule Pyrbaum erläutert. Am 9.4. wird hierzu eine Sondersitzung stattfinden. ConceptK wird an dieser öffentlichen Sitzung alle möglichen Optionen zur Schulentwicklung vorstellen – Einhäusigkeit/Zweihäusigkeit.

Auch das Thema Klosterbauerarealgestaltung wurde besprochen. Ein Nutzungskonzept für den Bau eines Dorfstadels auf diesem Gemeindegrundstück wurde bereits in der Marktratssitzung letzten Jahres präsentiert, jedoch kam es zu keiner Diskussion in dieser Sitzung, da ein Vertagungsantrag die Behandlung des Tagesordnungspunktes gestellt und mehrheitlich beschlossen wurde. Herr Belzl versicherte, dass dieser – insbesondere für die Dorfgemeinschaft Seligenporten  – wichtige Punkt nach der Sondersitzung im April/Mai auf die Tagesordnung gesetzt wird, um über die Gestaltung des Klosterbauerareals und Errichtung eines Dorfstadels im Marktrat abzustimmen.

Guido Belzl berichtete weiterhin, dass er – zusammen mit der 3. Bürgermeisterin Gaby Zehnder – seit Jahren intensiv bemüht ist, die verloren gegangene Hausarztstelle in Seligenporten wieder zu besetzen, was sich angesichts der Tatsache, dass sich sogar in der Kreisstadt Neumarkt Nachfolger für Hausarztstellen entweder gar nicht oder nur sehr schwierig finden, als sehr schwierig erweist. Doch es bestehen große Chancen, da ein Allgemeinarzt Interesse an der Eröffnung einer Filialpraxis in Seligenporten zeigt und sich bereits in Abstimmungsgesprächen mit den beiden Bürgermeistern befindet.

Nach diesen Informationen erklärte Gaby Zehnder, 3. Bürgermeisterin, dass die Markträte der CFW Seligenporten-Rengersricht und Marktrat der FW Schwarzach, alles tun, um die wichtigen Dinge – insbesondere für diese Ortsteile – voran zu bringen. Die Erschließung von sinnvollen Baugebieten, die Gestaltung des Klosterbauerareals mit dem Bau eines Dorfstadels, der Erhalt der Schule Seligenporten, eine Hausarztpraxis sind die Themen, an denen sie weiterhin mit vollem Einsatz arbeiten. Gerade der Erhalt der Zweihäusigkeit sei für alle Markträte und Mitglieder der CFW wichtig. Sie erklärte auch, dass es jedoch – auch wenn die Argumente und Konzepte noch so schlüssig sind – schwer ist, wenn die Mehrheit der Markträte diese für die Ortsteile Seligenporten, Rengersricht und Schwarzach wichtigen Dinge nicht mitträgt, ja sogar verhindere. Je mehr engagierte Ortsvertreter in den Marktrat gewählt werden, umso besser können die gemeindlichen Projekte auf alle Orte verteilt werden. Weiterer wichtiger Punkt sei, so Gaby Zehnder, dass die Markträte der CFW Seligenporten-Rengersricht und FW Schwarzach engen Kontakt zu den bisherigen Gewerbetreibenden in der Gemeinde halten wollen, um ihre Belange und Anregungen zu kennen, sich zeitnah einsetzen zu können und künftige Abwanderungen zu vermeiden.

Reinhard Wild erklärte, dass er als alleiniger Marktrat der FW Schwarzach gerne die Fraktion mit den Markträten der CFW Seligenporten-Rengersricht eingegangen ist. Zusammen sei man doch stärker und könne gemeinsame Projekte voranbringen, beispielsweise das neue Baugebiet in Schwarzach. Was Wild auf alle Fälle für 2018 zusammen mit der CFW vorantreiben möchte, ist der Bau des Gehsteigs Richtung Reckenstetten, der bereits vom Bauausschuss beschlossen wurde, allerdings wegen Problemen beim Grunderwerb noch nicht verwirklicht werden konnte.

Gerhard Meyer berichtete über die Aktivitäten als Marktrat und Vorstands des Heimatvereins für den Erhalt des Schulgebäudes Seligenporten sowie die Nutzung des „Schusterhauses“.

Danach war Zeit für Fragen und Diskussionen. Für Bürgerinnen und Bürger aus Seligenporten ist es wichtig, dass ihr Dorf nicht „ausblutet“. Viele Dinge, wie Poststelle, Bank, Arztpraxis wurden bereits geschlossen. Ein Gemeinschaftshaus steht für die Bürger – für Jung und Alt – nicht zur Verfügung. Daher ist es wichtig, öffentliche Gebäude, wie Schule, zu erhalten und auch neue für die Dorfgemeinschaft förderliche Gebäude zu bewilligen. Das sollten doch auch die Markträte anderer Ortsteile verstehen und mittragen können, forderten die Bürger. Schließlich gehören Erhalt und Investitionen in die Infrastruktur in allen Dörfern zum Mehrwert für die gesamte Gemeinde.

 

Jahreshauptversammlung 22.03.2018

Am 22.03.2018 trafen sich die Mitglieder der CFW Seligenporten-Rengersricht zur Jahreshauptversammlung in der Sportgaststätte des SV Seligenporten.

Zuerst berichteten die beiden Vorsitzenden Karl Meyer, Marktrat der Gemeinde Pyrbaum und Gaby Zehnder, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Pyrbaum, über die Aktivitäten des vergangenen Jahres:
Im Jahr 2017 wurden zwei Informationsveranstaltungen, Bürgerdialoge und eine Wanderung für die Bevölkerung durchgeführt. Beim Ferienprogramm Pyrbaum sorgten die Markträte der CFW mit vielen kleinen Köchen für „das perfekte Kinder-Dinner“ – in Kooperation mit Partyservice Schöll. Viel Kraft und Energie steckten die Markträte und die Mitglieder der CFW im Jahre 2017 in die beiden Schwerpunktthemen „Nutzung des Klosterbauerareals – Bau eines Dorfstadels“ und „Erhalt des Schulgebäudes in Seligenporten“. Beide Themen werden die Markträte und Mitglieder der CFW Seligenporten-Rengersricht auch noch in diesem Jahr beschäftigen. Für den Erhalt der Grundschule Seligenporten und für die Gestaltung des Klosterbauerareals in Seligenporten werden sich alle weiterhin einsetzen.

Nach dem Kassenbericht und Entlastung des Vorstandes standen die Neuwahlen der Vorstandschaft sowie die Wahl des Schriftführers, Kassiers und die Bestellung von Kassenprüfern an.

Die bisherigen Vorsitzenden, die Schriftführerin und die Kassiererin wurden einstimmig wieder gewählt:

1. Vorsitzender: Karl Meyer
2. Vorsitzende: Gaby Zehnder
Schriftführerin: Jenny Rupp-Engelmann

Kassiererin: Simone Duda 

Kassenprüfer: Anja Sturm und Dietmar Hofmann.

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Wichtiges zum Antrag auf Gestaltung des Klosterbauerareals mit Dorfstadel

Hier finden Sie das komplette Nutzungskonzept der Dorfgemeinschaft (= 15 Vereine und Organisationen sowie aktive Bürgerinnen und Bürger):
Nutzungskonzept 2017 03 09 pdf                 Unterschriften

und die Präsentation: Vorstellung Nutzungskonzept 

Marktratssitzung am 18.09.2017:
Die Sprecher der Dorfgemeinschaft stellten das Nutzungskonzept anhand der Präsentation vor.
Verlauf und Ergebnis der Sitzung:

Von den Fraktionen CSU, SPD und FW Pyrbaum wurde eine Diskussion/Beratung in dieser Sitzung abgelehnt. Es gab von keinen Markträten dieser Fraktionen eine Wortmeldung über die Präsentation oder über das Konzept allgemein (was von unserer Seite und von Monika Werft, die Grünen, gefordert wurde). Daher wurde vom Vorsitzenden vorgeschlagen, dass sich die Marktratsfraktionen zunächst intern beratschlagen und ggf. noch offene Punkte und Fragen zur Klärung bringen, bevor der Marktrat anschließend in einer der nächsten Sitzungen zeitnah eine Grundsatzentscheidung treffen kann. Das wurde dann mehrheitlich so befürwortet.

Zwei schriftliche Rückmeldungen gingen ein, die keine Fragen zum Nutzungskonzept enthielten. In diesen Rückmeldungen wurde der Wunsch geäußert, den Tagesordnungspunkt bis zum Vorliegen der Ergebnisse der Schulentwicklungsplanung zu vertagen. In der Vorbesprechung der Fraktionsvorsitzenden wurde dieser Wunsch diskutiert. Die Markträte der CFW/FW-Fraktion Seligenporten/Rengersricht/Schwarzach forderten eine umgehende Behandlung im Marktrat. Die Argumentation ging dahingehend, dass unabhängig vom Ergebnis des Schulentwicklungskonzeptes Fakt ist, dass auf der einen Seite ein neues Festgelände für die Kirchweih und ähnlichem notwendig ist und auf der anderen Seite das „Klosterbauer-Areal“ städtebaulich und gestalterisch aufgewertet werden soll. Zudem wird mit dem Beschluss des Marktrats vom 17.11.2011 über die Einforderung eines Nutzungskonzeptes seitens der Konzeptersteller auch die Erwartungshaltung verknüpft, dass nach Vorlage dessen hierüber zeitnah beraten und entsprechende Folgeentscheidungen getroffen werden.

Ziel der Beibehaltung des Tagesordnungspunktes war für uns:
eine öffentliche Beratung und Diskussion,
ein Präsentieren der Argumente, warum es nun endlich Zeit wird, die Grundsatzentscheidung für die Gestaltung des Klosterbauerareals mit Dorfstadel zu beschließen,
eine Darstellung, dass das Nutzungskonzept alle vom Marktrat geforderten Punkte für einen Neubau erfüllen (Beschluss vom Jahr 2011),
ggf. Details zu klären und in die Planungen einzusteigen.
Dass es trotzdem im Laufe der öffentlichen Beratung dazu kommen kann, dass ein Antrag auf Vertagung von einem der Markträte gestellt werden könne (mit einer öffentlicher Begründung und Diskussion dazu!), war uns nach der Vorbesprechung bewusst. Wir hofften, dass unsere guten Argumente und das hervorragend ausgearbeitete Nutzungskonzept überzeugen würden und die Grundsatzentscheidung pro Dorfstadel fallen würde.

Daher blieb es bei der Beschlussempfehlung, nämlich eine Grundsatzentscheidung zur Aufnahme konkreter Planungen auf Basis des eingereichten Konzeptes (gegen das bis heute auch keine Einwände geäußert wurden) zu fassen.

Marktratssitzung am 17.10.2017:
Leider kam es zu keiner öffentlichen Beratung und Diskussion!!!

Ein Marktrat beantragte kurzfristig vor der Sitzung die Änderung der Geschäftsordnung zur Vertagung des Punkts „Beschluss zur Planungen Klosterbauerareal und Dorfstadel“ mit der Konsequenz, dass darüber ohne Diskussion und Wortmeldungen abgestimmt werden musste. Die Abstimmung ging 10:9 für die Änderung und damit Vertagung ohne Rede- und Diskussionsrecht aus. Mit dieser Vorgehensweise hat keiner gerechnet.

Wie es nun weiter geht, bleibt ungewiss. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, zeitnah einen Beschluss für die Gestaltung des Klosterbauerareals mit Dorfstadel zu erwirken.

TIPP: Im November finden wieder Bürgerversammlungen in jedem Ortsteil statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren, mitzureden und wichtige Angelegenheiten zu beantragen.

Termine:
06.11.2017   19.30 Uhr Pyrbaum, Feuerwehrhaus
08.11.2017   19.30 Uhr Oberhembach, Gasthaus Nerreter
13.11.2017    19.30 Uhr Pruppach, Gemeinschaftshaus
16.11.2017    19.30 Uhr Schwarzach, Gasthaus Pfister
20.11.2017   19.30 Uhr, Rengersricht, Gasthaus Renner-Brandl
23.11.2017   19.30 Uhr Seligenporten, Pfarrheim

Ferienprogramm 2017: Das perfekte Dinner

Am 1. September 2018 hatten wir im Rahmen des Ferienprogramms Pyrbaum “das perfekte Dinner”. Unter Anleitung der Familie Schöll kochten wir mit 13 wunderbaren Kindern ein fantastisches Menue. Es machte uns allen viel Spaß! Danach ließen wir uns die 5 Gänge richtig gut schmecken. Danke an Bettina Turinsky, Edi Nißlbeck, Martina und Andreas Schöll. Die jungen Starköche waren sich einig: Wiederholung erwünscht. 🙂

Hier einige Fotos:

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Informationsveranstaltung am 9. März um 18.30 Uhr

An alle interessierten
Bürgerinnen und Bürger

                  
                                  
                                     Einladung                         

                                   zur  Informationsveranstaltung

                                mit AOK Pflegeberaterin Beate Bäumel

 

Die Markträte der CFW Seligenporten-Rengersricht und der FW Schwarzach veranstalten eine Informationsveranstaltung für die Gesamtbevölkerung der Gemeinde Pyrbaum

                am Donnerstag, den 9. März 2017 um 18.30 Uhr
        in der Sportgaststätte des SV Seligenporten

 

Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Aktuelles aus der Gemeinde
3.
Aktuelles aus dem Kreistag durch Matthias Penkala
4.
AOK Pflegeberaterin Beate Bäumel
    informiert rund um die Neuerungen der Pflegeversicherung zum 01.01.2017
   (Ansprüche für alle Beteiligten, Antragsverfahren, Einstufung, Leistungen,   
    Entlastungsmöglichkeiten…)
    und steht für Ihre Fragen gerne zur Verfügung)
5. Diskussion, Wünsche und Anregungen an die Markträte
6. Schlussworte


Auf einen zahlreichen Besuch freuen sich (Anmeldung ist nicht erforderlich):

Karl Meyer, Gaby Zehnder, Gerhard Meyer und Reinhard Wild

Ferienprogramm: das perfekte Kinder-Dinner

Auch heuer waren wir mit einem ganz besonderen Angebot beim Ferienprogramm für den Markt Pyrbaum aktiv. Am 25. August haben wir in Kooperation mit dem Partyservice Schöll in Seligenporten zusammen mit 13 Kindern für das perfekte Kinder-Dinner gesorgt.
Zuerst wurde eine eigene Tisch-Dekoration gebastelt (Pfau-Servietten, Windlichter und Blumenschmuck). Danach haben wir mit Andreas Schöll und seinen drei fleißigen Mädels ein 4-Gang-Menue mit  sommerlichem Aperitif „gezaubert“. Natürlich ließen wir uns anschließend die ausgezeichnet zubereiteten Speisen bei ganz besonderem Ambiente schmecken.
Es hat allen Kids wirklich Spaß gemacht und wir mussten versprechen, bald wieder für so ein Koch- und Partyangebot zu sorgen. Danke an alle Helferinnen und Helfer, besonders an Andreas Schöll mit Familie, an Andrea Mark und natürlich an alle teilnehmenden Kindern (ihr ward spitze!).
Wer die Bastelanleitungen haben möchte, bitte einfach per Mail melden: g.zehnder@freenet.de.

Wir wünschen allen Kindern und Jugendlichen einen tollen Schulstart und ein erfolgreiches und spannendes Schuljahr sowie allen Jugendlichen, die einen neuen Abschnitt im Rahmen einer Ausbildung, eines Studiums, usw. beginnen, viel Erfolg und Freude! 

“Klosterbauer-Areal”: wichtige Informationen zur Nutzung und Gestaltung

Neues zum Thema Nutzung des Klosterbauer-Areals in Seligenporten – mögliche Gestaltung und Nutzung

Am 03. Mai fand eine Besprechung im Pfarrheim Seligenporten statt, bei dem alle Vereine und Gruppen eingeladen wurden.  Über 30  Teilnehmer waren anwesend (sehr gut, großes Interesse der ehrenamtlich Tätigen in Seligenporten!).

Guido Belzl und Gaby Zehnder stellten die Situation dar:
– In der Bürgerversammlung 2015 in Seligenporten thematisierte Helmut Sonntag die Problematik der Durchführung der Kirchweih Seligenporten im Klosterhof (Brand, Immission und neue Vorschrift seit 2015 Einholung von Unterschriften aller Anrainer bzgl. Haftungsabtretung). So wurde in dieser Versammlung die Frage gestellt, ob es eine Möglichkeit gäbe, die Kirchweih auf dem Klosterbauer-Anwesen in Seligenporten abzuhalten – mit einem entsprechenden Bau eines Dorfstadls incl. Sanitär und Bewirtungsvorrichtungen.
– Der Beschluss des Marktgemeinderats 2008/2014 vom 17.11.2011 wurde zitiert, wonach das Areal für die Öffentlichkeit freigehalten und ein eventueller Bau eines „unbeheizten Dorfstadels“ unter der Voraussetzung in Aussicht gestellt wird, wenn dieses Projekt von der Seligenportner Dorfgemeinschaft aktiv und maßgeblich getragen würde. Es sollte ein Grobkonzept der Dorfgemeinschaft vorgelegt werden, anhand dessen dann das weitere Vorgehen abgestimmt werden sollte. Bisher wurde kein Konzept dahingehend vorgelegt.

Ziel dieses Treffens war, von den Vertretern der einzelnen Vereine zu erfahren, welche Nutzungsbedarfe/-möglichkeiten die Vereine/Ehrenamtlichen beim Klosterbauer-Areal sehen bzw. welche Voraussetzungen geschaffen werden müssten, um das Gelände durch die Öffentlichkeit bzw. die Vereine nutzen zu können.
Folgende Fragen wurden ausführlich geklärt:
Welche Gegebenheiten/welche Situation finden die Vereine und Ehrenamtlichen in Seligenporten vor? Wie und wo können Sie ihre Vereinstätigkeit vor Ort tätigen?
Wie sehen die Vereinsvorsitzenden/Ehrenamtlichen die Notwendigkeit für einen Dorfstadel?
Welche Vereine würden einen Dorfstadel auf dem Klosterbauer-Areal nutzen?

Gaby  Zehnder stellte die Situation der Belegung des Pfarrheims Seligenporten dar.
Fazit: Überbelegung insbesondere durch kirchlich-fremde Aktivitäten Pfarrgemeinderat!
Beispiele: Sprachunterricht von Asylbewerbern; Netz-Asyl-Treffen; Asyl-Kaffee; Musikproben verschiedenster Musikgruppen Kirchweih-Vorbereitungen (Aufführungen) Bürgerversammlungen; politische Sitzungen Jugendtreffs; Vorträge/Workshops; Standesamt…
↓ Kirchlich-orientierte Aufgaben wie Kommunionunterrichte etc. können nicht bzw. schwer durchgeführt werden – Terminfindung ist oft sehr schwierig

Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen in diesem Abstimmungsgespräch:
Die Pfarrgemeinde mit ihrem Pfarrheim deckt das ganze kulturelle, soziale, ehrenamtliche Leben in Seligenporten ab; die eigentliche kirchliche Nutzung des Pfarrheims gerät in den Hintergrund;  es gibt wenig Platz für all die Aktionen der engagierten Vereine in Seligenporten

– Kirchweih Seligenporten und viele andere Aktionen der Vereine im Klosterhof sind gefährdet bzw. nicht zufriedenstellend durchführbar

– Klosterbauer-Areal ist als gemeindliches „Brachland im Herzen Seligenportens“

– bester Platz für öffentliche Veranstaltungen und Aktivitäten

– Areal kann nicht anderweitig sinnvoll genutzt werden

– Beschluss des Marktgemeinderates, dass das Areal der Öffentlichkeit zur Verfügung stehe und nicht verkauft werden dürfe

– Nutzung des Areals ist mit einem Neubau eines Kombi-Gebäudes sinnvoll

– Die Dorfgemeinschaft Seligenporten (=alle Vereine und Engagierten) ist sich einig, dass ein Dorfstadel dringend gebraucht wird. Ein Konzept zur Nutzung kann gerne allen Markträten vorgestellt werden.

– Bernd Glas wies darauf hin, dass auch eine Renaturierung mit einfließen sollte, da somit auch Fördermöglichkeiten entstehen

(Die ausführliche Niederschrift kann gerne bei Interesse zur Verfügung gestellt werden (Email an Gaby Zehnder g.zehnder@freenet.de))
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In der Marktratssitzung am 21.07.2016 wurde über das Abstimmungsgespräch kurz berichtet.

Weitere Schritte:
Bildung einer Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Gesamtkonzepts (Nutzungskonzept, Belegung, Organisation, Kümmerer, Kosten, Finanzierung, Förderung…)
– Ansprechpartner Helmut Sonntag, Gaby Zehnder

 

Wichtige Gespräche über Fördermöglichkeiten laufen parallel.

 

Bei Fragen/Anregungen bzw. wenn Sie in der Arbeitsgruppe mitwirken möchten, melden Sie sich gerne bei Gaby Zehnder (g.zehnder@freenet.de). Vielen Dank im Voraus.

 

Die CFW Seligenporten-Rengersricht wird Sie gerne auf dem Laufenden halten und Sie weiterhin informieren. 

25.08.2016: Ferienprogramm 2016 für alle Kids – wir freuen uns auf euch :)

 

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„Perfekte Kinder-Dinner“   

in Seligenporten – live – am 25. August 2016

Macht mit beim „Perfekten Kinder-Dinner“ in Seligenporten!

Zusammen werden wir
– ein mindestens  3-Gänge-Menü  zaubern (inklusive Aperitif) – zusammen mit
  Andreas Schöll  vom Partyservice  & Catering Schöll
– unsere eigene Tisch-Dekoration basteln
– für ein ganz besonderes  Ambiente sorgen, um danach
– miteinander essen und uns unsere Gerichte schmecken lassen…
Wer hat Lust darauf? – Wir freuen uns über eure Anmeldungen.
Anmeldungen online über www.pyrbaum.de (Kursnummer 2016-29)

Unkostenbeitrag: 5,00 Euro
Alter: mind. 8 Jahre
Treffpunkt: Seligenporten Klosterhof
Von 15.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr

Es wird bestimmt ein besonderes kulinarisches Highlight!

 

Besichtigung des neuen Seniorenzentrums und Bürgergespräch

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Am 25. Februar 2016 folgten viele Mitglieder und Freunde unserer Einladung zur Besichtigung des Seniorenzentrums. Frau Stephanie Prockl führte uns durch das Seniorenzentrum und erklärte uns das ausgezeichnete Konzept und die momentane Situation sowohl in der Tagespflege als auch im stationären Bereich. Sie hob das Miteinander zwischen Bevölkerung, Gemeindeverwaltung, des Vereins Pyr-einander und der Pflegeeinrichtung besonders hervor. Auch der Bürgersaal wurde gezeigt, der für alle Vereine gerne unentgeltlich zur Nutzung für Veranstaltungen, Kurse, Workshops, Musikproben, etc zur Verfügung steht.

Herzlichen Dank an Frau Prockl. Sie hat wieder einmal mit viel Herz über dieses besondere Seniorenzentrum informiert.
Die Gemeinde Pyrbaum hat nun den letzten Baustein im Bereich Betreuung und Begleitung von Senioren geschaffen. Nachbarschaftshilfe, ambulante Pflege, Tagespflege und stationäre Pflege – das alles kann vor Ort bereitgestellt werden; was für ein Mehrwert für unsere Bürger!

Im Anschluss fand ein Bürgergespräch im „Il Pensiero“ in Seligenporten statt. Zusammen mit unserem 1. Bürgermeister Guido Belzl berichteten wir über kommunalpolitische Themen, insbesondere über die erreichten Erfolge in den Ortsteilen Seligenporten, Rengersricht und Schwarzach. So konnten den Bürgern an diesem Abend unser Wirken und Mühen in den letzten Monaten aufgezeigt werden; wofür wir gekämpft haben und noch kämpfen werden. Einige Beispiele:

Schwarzach: Feuerwehrauto; Feuerwehrhaus, Gehwegverlängerung, Kinderspielplatz

Rengersricht: Anträge auf Bereitstellen von Baugrundstücken, Glascontainer-Stellplatz

Seligenporten: Denkmalgeschütze und sanierungsbedürftige Häuser in gemeindlichen Besitz gebracht – Nutzungskonzepte (Schusterhaus, Haus am Torturm);
Themen von Bürgerversammlungen verfolgt: Querungshilfe am Ortseingang von Postbauer-Heng kommend, Ferienbetreuung, usw.;
Besetzung einer Hausarztpraxis (welche Schritte wurden bereits und werden noch unternommen);
Mitwirkung beim Konzept für bessere Mobilität – Anrufsammeltaxi…

Weiter haben wir den Antrag gestellt, damit die Entwicklung unserer einzelner Ortsteile in Bezug auf Schaffung neuer Baugrundstücke für privaten und gewerblichen Bereich thematisiert wird.
Die gestalterische Maßnahme und ein Nutzungskonzept der Klosterbauerwiesn durch Vereine und die Öffentlichkeit werden wir ebenfalls anpacken.

Danach blieb noch Zeit für Fragen und Anregungen. Die Mitglieder und Freunde unserer Fraktion waren sich einig: das war ein sehr informativer Abend. Wir werden gerne in regelmäßigen Abständen diesen Austausch bieten – Informationen finden Sie unter www.cfw-online.de oder unter facebook „cfw Seligenporten-Rengersricht“

Das Angebot, dass wir für Sie da sind, steht natürlich immer. Sie können sich jederzeit bei uns melden, wenn Sie Informationen bzw. Anträge haben.

Ihre CFW Seligenporten              -Rengersricht   & FW Schwarzach
Gaby Zehnder, Karl Meyer, Gerhard Meyer  & Reinhard Wild