“Klosterbauer-Areal”: wichtige Informationen zur Nutzung und Gestaltung

Neues zum Thema Nutzung des Klosterbauer-Areals in Seligenporten – mögliche Gestaltung und Nutzung

Am 03. Mai fand eine Besprechung im Pfarrheim Seligenporten statt, bei dem alle Vereine und Gruppen eingeladen wurden.  Über 30  Teilnehmer waren anwesend (sehr gut, großes Interesse der ehrenamtlich Tätigen in Seligenporten!).

Guido Belzl und Gaby Zehnder stellten die Situation dar:
– In der Bürgerversammlung 2015 in Seligenporten thematisierte Helmut Sonntag die Problematik der Durchführung der Kirchweih Seligenporten im Klosterhof (Brand, Immission und neue Vorschrift seit 2015 Einholung von Unterschriften aller Anrainer bzgl. Haftungsabtretung). So wurde in dieser Versammlung die Frage gestellt, ob es eine Möglichkeit gäbe, die Kirchweih auf dem Klosterbauer-Anwesen in Seligenporten abzuhalten – mit einem entsprechenden Bau eines Dorfstadls incl. Sanitär und Bewirtungsvorrichtungen.
– Der Beschluss des Marktgemeinderats 2008/2014 vom 17.11.2011 wurde zitiert, wonach das Areal für die Öffentlichkeit freigehalten und ein eventueller Bau eines „unbeheizten Dorfstadels“ unter der Voraussetzung in Aussicht gestellt wird, wenn dieses Projekt von der Seligenportner Dorfgemeinschaft aktiv und maßgeblich getragen würde. Es sollte ein Grobkonzept der Dorfgemeinschaft vorgelegt werden, anhand dessen dann das weitere Vorgehen abgestimmt werden sollte. Bisher wurde kein Konzept dahingehend vorgelegt.

Ziel dieses Treffens war, von den Vertretern der einzelnen Vereine zu erfahren, welche Nutzungsbedarfe/-möglichkeiten die Vereine/Ehrenamtlichen beim Klosterbauer-Areal sehen bzw. welche Voraussetzungen geschaffen werden müssten, um das Gelände durch die Öffentlichkeit bzw. die Vereine nutzen zu können.
Folgende Fragen wurden ausführlich geklärt:
Welche Gegebenheiten/welche Situation finden die Vereine und Ehrenamtlichen in Seligenporten vor? Wie und wo können Sie ihre Vereinstätigkeit vor Ort tätigen?
Wie sehen die Vereinsvorsitzenden/Ehrenamtlichen die Notwendigkeit für einen Dorfstadel?
Welche Vereine würden einen Dorfstadel auf dem Klosterbauer-Areal nutzen?

Gaby  Zehnder stellte die Situation der Belegung des Pfarrheims Seligenporten dar.
Fazit: Überbelegung insbesondere durch kirchlich-fremde Aktivitäten Pfarrgemeinderat!
Beispiele: Sprachunterricht von Asylbewerbern; Netz-Asyl-Treffen; Asyl-Kaffee; Musikproben verschiedenster Musikgruppen Kirchweih-Vorbereitungen (Aufführungen) Bürgerversammlungen; politische Sitzungen Jugendtreffs; Vorträge/Workshops; Standesamt…
↓ Kirchlich-orientierte Aufgaben wie Kommunionunterrichte etc. können nicht bzw. schwer durchgeführt werden – Terminfindung ist oft sehr schwierig

Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen in diesem Abstimmungsgespräch:
Die Pfarrgemeinde mit ihrem Pfarrheim deckt das ganze kulturelle, soziale, ehrenamtliche Leben in Seligenporten ab; die eigentliche kirchliche Nutzung des Pfarrheims gerät in den Hintergrund;  es gibt wenig Platz für all die Aktionen der engagierten Vereine in Seligenporten

– Kirchweih Seligenporten und viele andere Aktionen der Vereine im Klosterhof sind gefährdet bzw. nicht zufriedenstellend durchführbar

– Klosterbauer-Areal ist als gemeindliches „Brachland im Herzen Seligenportens“

– bester Platz für öffentliche Veranstaltungen und Aktivitäten

– Areal kann nicht anderweitig sinnvoll genutzt werden

– Beschluss des Marktgemeinderates, dass das Areal der Öffentlichkeit zur Verfügung stehe und nicht verkauft werden dürfe

– Nutzung des Areals ist mit einem Neubau eines Kombi-Gebäudes sinnvoll

– Die Dorfgemeinschaft Seligenporten (=alle Vereine und Engagierten) ist sich einig, dass ein Dorfstadel dringend gebraucht wird. Ein Konzept zur Nutzung kann gerne allen Markträten vorgestellt werden.

– Bernd Glas wies darauf hin, dass auch eine Renaturierung mit einfließen sollte, da somit auch Fördermöglichkeiten entstehen

(Die ausführliche Niederschrift kann gerne bei Interesse zur Verfügung gestellt werden (Email an Gaby Zehnder g.zehnder@freenet.de))
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In der Marktratssitzung am 21.07.2016 wurde über das Abstimmungsgespräch kurz berichtet.

Weitere Schritte:
Bildung einer Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Gesamtkonzepts (Nutzungskonzept, Belegung, Organisation, Kümmerer, Kosten, Finanzierung, Förderung…)
– Ansprechpartner Helmut Sonntag, Gaby Zehnder

 

Wichtige Gespräche über Fördermöglichkeiten laufen parallel.

 

Bei Fragen/Anregungen bzw. wenn Sie in der Arbeitsgruppe mitwirken möchten, melden Sie sich gerne bei Gaby Zehnder (g.zehnder@freenet.de). Vielen Dank im Voraus.

 

Die CFW Seligenporten-Rengersricht wird Sie gerne auf dem Laufenden halten und Sie weiterhin informieren.